Rede zum Ersten Gemeindeempfang am 08 Mai 15

von david (Kommentare: 2)

ich begrüße Sie herzlich hier in der Mensa des Schulzentrums Walbach und freue mich sehr, dass Sie so zahlreich gekommen sind. Denn dieser Empfang ist für Sie, die Sie in den Unternehmen, in den Organisationen und Vereinen, in Kirche und Politik Verantwortung übernehmen. Ohne Ihr Engagement, egal aus welcher Motivation heraus, wäre das Leben in unserer Gemeinde, wäre unsere Zukunft jeweils ein Stückchen anders. Dies voneinander zu erfahren, Gedanken weiterzugeben, Chancen zu erörtern und gemeinsame Wege auszuloten, dies ist ein wichtiges Anliegen dieses Empfangs, der dazu später noch einen passenden Rahmen bieten soll. Bis dahin werden uns Beiträge aus dem musikalischen, dem sportlichen, dem literarischen, dem künstlerischen und dem sozialen Leben in unserer Gemeinde geboten. Den Mitwirkenden möchte ich dafür danken, dass Sie für ihre Auftritte auf ein Honorar verzichten. Wir in Engelskirchen sind immer wieder ein gutes Beispiel dafür, dass auch ohne viel Geld Ansprechendes auf die Beine gestellt werden kann.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

vor 40 Jahren ist die neue Gemeinde Engelskirchen unter heftigen Geburtswehen entstanden. Anlass, einen Blick darauf zu werfen, wo wir heute stehen und welche Möglichkeiten sich uns bieten.

Wir im Aggertal sind schon ein ganz besonderes Völkchen. Hier mischt sich die lockere, frohsinnige und kontaktfreudige rheinische Wesensart mit den zurückhaltenden, beständigen Zügen der Westfalen. Kein Wunder, dass zwischen Ehreshoven-Oberstaat und Oesinghausen-Oetterstal recht unterschiedliche Charaktere zu finden sind. Jeder Verein, jede Dorfgemeinschaft tickt anders, und das ist gut so. Denn Vielfalt ist eine wichtige Voraussetzung für Toleranz, Offenheit und wertschätzendes Miteinander genauso wie für neue Ideen und Möglichkeiten. Auch wenn es hin und wieder scheint, als würde das alte Kirchturmsdenken aus der Mottenkiste der Geschichte springen; heute ist es selbstverständlich, dass im Karneval Dreigestirne und Prinzenpaare aus Engelskirchen und Ründeroth gemeinsam auf der Bühne stehen, die Schützen aus Loope, Kaltenbach/Bellingroth, Bickenbach, Ründeroth und DöStieBu auf ein gutes Auge und eine zielsichere Hand zusammen anstoßen oder alle Kirchen-Gemeinden zum gemeinsamen ökumenischen Frühjahrsempfang einladen. Nur zusammen haben wir eine gute Chance auf eine erfolgreiche Zukunft.

Meine Damen und Herren,

wir haben genau dafür, für eine erfolgreiche Zukunft eigentlich sehr gute Voraussetzungen. Keine andere Kommune in Oberberg und Rhein-Berg hat ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, was Bauen und Wohnen angeht. Noch nicht einmal eine halbe Stunde braucht man von hier aus, um mit dem Auto in Köln über die Zoobrücke zu fahren. 2 Bahnhöfe bieten eine umweltfreundliche und stressfreie Alternative. Große Waldbereiche unmittelbar vor der Haustür, die naturnahe Erholung pur und eine ungewöhnliche Lebensraumvielfalt genauso wie ein ungeheures Potenzial für den nachwachsenden Rohstoff Holz bieten, ein hoher Freizeitwert durch zahlreiche sportliche und kulturelle Angebote, ein breites, gesellschaftliches Engagement, hervorragend aufgestellte, moderne Schulen und über 8.000 Arbeitsplätze in den zum Teil weltweit erfolgreichen, meist familiengeführten Unternehmen in unserer Gemeinde: Das alles bekommen Sie für Baulandpreise oder Mieten, die in Overath oder Rösrath nur ein ungläubiges Staunen  hervorrufen.

In der Tat, meine Damen und Herren, stellen wir unsere Vorteile und Stärken zu wenig heraus. Daher sind mir auch Markenkerne ein wichtiges Anliegen. Mit einem Krankenhaus, einer Reha-Klinik, einer breiten und zukunftssicheren Ärztestruktur, leistungsstarken Physiotherapieeinrichtungen und einem erfolgreichen Hersteller von Reha-Artikeln liegen bei uns fast 2000 Arbeitsplätze alleine im Gesundheitsbereich. Die Engelskirchener Gesundheitswoche „Himmlisch Fit“ betont die Kompetenz in einem  Sektor, der in Zukunft weiter stark an Bedeutung gewinnen wird.

Dass das Christkind in Engelskirchen wohnt, weiß man heute in Gummersbach oder Waldbröl genauso wie in Shanghai und Buenos Aires. Rund 160.000 Briefe erreichen aus der ganzen Welt jährlich die Christkind-Postfiliale neben dem Rathaus. Das große mediale Interesse bietet eine ideale Grundlage für die Positionierung als Hochburg des weihnachtlich Besinnlichen und der Christkindmarkt, aber auch die sich hervorragend entwickelnde Engelmanufaktur mit Engelmuseum bieten den Menschen in der Region die Möglichkeit, dies selbst zu erleben.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

reicht der Verweis auf die hervorragende infrastrukturelle Lage, auf die guten Voraussetzungen, auf die Besonderheiten bei uns nicht schon aus, damit junge Familien nachfragen, ob ein Haus oder ein Grundstück in unserer Gemeinde angeboten wird,  damit Investoren nach Möglichkeiten der Kapitalanlage bei uns suchen oder Unternehmer hier ihren Betrieb und damit Arbeitsplätze entwickeln. Ich glaube nicht. Denn Attraktivität macht sich nicht nur an einigen wenigen Faktoren fest. Sie entsteht vielmehr aus einem Mosaik von Angeboten und Bedingungen, das sich in der Gesamtschau aber immer von Mitbewerbern vorteilhaft abheben muss. Insofern interessiert die Menschen, die wir gerne als neuen Nachbarn begrüßen würden, auch, wie und wo man hier einkaufen kann, ob es geschäftsnahe Parkplätze gibt, wie die Straßen und Grünflächen aussehen, wo es leckeres Essen und gepflegte Getränke gibt, welche soziale Strukturen anzutreffen sind und ob eine optimale Kinderbetreuung gewährleistet ist. Ganz wichtig ist, dass für Bürgerinnen und Bürger den Eindruck haben willkommen zu sein und das Gefühl, dass sich hier was tut. Dafür ist auch eine Gemeindeverwaltung verantwortlich, eine Verwaltung die sich als moderner, kundenorientierter Dienstleister versteht. Das bedeutet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die in  Lage sind, aus Fehlern zu lernen und zu verinnerlichen, dass heute nur Gestalten anstatt  Verwalten die Türen für eine erfolgreiche Zukunft öffnet. Wenn dazu noch die Politik in der Lage ist, nicht nur das Trennende  zur Konkurrenz zu betonen, sondern konstruktiv und am Gemeindewohl orientiert im Rat und in Ausschüssen zu arbeiten, dann sind wichtige  Grundlagen gelegt.

Doch eins fehlt noch, meine Damen und Herren, und das ist Ihr Wirken, ihre Arbeit! Lassen Sie darin nicht nach. Seien Sie Ideengeber und Kümmerer zugleich. Bringen Sie Ihre Fähigkeiten, Ihre Stärken, Ihr Engagement auf dem Weg in eine erfolgreiche Entwicklung unserer Heimat mit ein. Wir im Aggertal, wir haben eine gute Zukunft, wir müssen sie uns nur gemeinsam erarbeiten!

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

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Antwort von david

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